Presse

Gelungene Premiere lässt Halle kochen

Gelungene Premiere: Stimmung und Fröhlichkeit herrscht beim ersten Benzenburg-Ball in Rohrdorf.

Meßkirch-Rohrdorf (km) Mit dem ersten Benzenburg-Ball in der Halle machten die Rohrdorfer Eulen einen neuen Schritt was öffentliche Veranstaltungen der Saalfastnacht anbelangt – mit Erfolg. Die Veranstaltung war ein Volltreffer.
Besonders viele Jugendliche, aber auch Junggebliebene waren in guter Fastnachtsstimmung anzutreffen. An die 450 Personen füllten die Benzenburghalle, die sich bei dem ersten fastnächtlichen Treiben sichtlich wohlfühlten. Unterhaltung pur mit der Gruppe „Undercover“, aber auch mit benachbarten Musikern, die ihr Bestes gaben, sorgten den ganzen Abend bis in die späte Nacht hinein für Stimmung und ein buntes Allerlei.
Einen Heimvorteil und ihr erstes Debüt vor heimischen Publikum gaben dabei von der Gruppe „Undercover“ die Sängerin Christine Kleiner und Sänger Florian Greiner, die beide aus Rohrdorf stammen. Altbekannte Schlager von den 60er und 70er Jahren über Rock und Pop, sowie die derzeitigen Chartlieder sorgten für Begeisterung. Stürmischer Applaus war die große Anerkennung für Christine und Florian, die von der Bühne aus mit ihrer Band das Publikum immer wieder zum Singen und Klatschen mitrissen.
Die andere Richtung der Musikart brachte Achim Broß als Leiter des Fanfarenzug Langenhart mit seinen 25 Aktiven in den Saal. In schicken Landsknechtuniform zeigten sich die Rohrdorfer Nachbarn, als sie unter zackigen Trommelschlägen der Landsknechte aufmarschierten und mit ihren Fanfarenstößen auf sich aufmerksam machten. Nach einer Ruhephase von knapp zwei Jahren war es geradezu eine Freude zu sehen und zu hören, was die Gruppe der begeisterten Fanfarenbläser leistete. Auch die „Sunshine-Gugge“ aus Heudorf/Rohrdorf unter der Stabführung von Florian Amann begeisterte. Mit über 45 Aktiven vom Blechbläsern, Schlagzeug über Trommel und Rhythmusgruppe sorgten sie fast eine Stunde lang für eine musikalische Atmosphäre, die man nur als Guggenmusik geben kann.
Auch die Blechrebellen aus Ostrach-Hoßkirch standen der musikalischen Leistung als Guggenmusik in nichts nach und wurden bei ihrem Auftritt gefeiert. Alles in allem, so das Resümee von Zunftmeister Bernd Schlegel, war dies ein gelungener Auftakt, der allen viel Freude bereitet und in einer netten fröhlichen Art gefeiert wurde. Wichtig sei, dass es keinerlei Vorkommnisse oder Unannehmlichkeiten gegeben habe. Mit so einer guten Veranstaltung freue man sich auf die Fastnachtstage.

Quelle: Südkurier vom 20.01.2010

Party stimmt bei Premiere

Die Sunshine-Gugga aus Heudorf-Rohrdorf sorgten für Stimmung beim ersten Benzenburgball.

(ROHRDORF/sz) Die Premiere ist gelungen: Mit dem ersten Benzenburgball am Samstagabend in Rohrdorf zog eine frische Brise in die Fasnet ein. Bernd Schlegel, Zunftmeister der Eulenzunft Rohrdorf, sieht einer Wiederholung im kommenden Jahr gelassen entgegen.
Tolle Stimmung, tolle Party: Die Eulenzunft Rohrdorf entschied sich bei ihrem ersten Benzenburgball für das richtige Konzept. Die Band „Undercover“, zwei Guggenmusik-Gruppen und der Fanfarenzug aus Langenhart sorgten für eine gut gefüllt Halle mit vielen jungen Gästen, die närrisch verkleidet und in bester Laune waren. Zuerst stand „Undercover“-Sängerin Coffy noch brav im Dirndl auf der Bühne, ihr Gegenpart Florian mit Lederhose, Karohemd und Wanderschuhen. Der Fliegersong, die 99 Luftballons von Nena und der Skandal um Rosi heizten kräftig ein. Danach war Achim (Schimmel) Bross mit seinem Fanfarenzug aus Langenhart an der Reihe. Vom Himmel hoch schwebte danach Coffy mit Flügeln vor das Publikum, entsprechend Florian mit Heiligenschein und Duschvorhang. Den Gästen gefiel es, die Tanzfläche füllte sich zunehmend.
Gugga laufen zur Höchsform
Die Ankündigung für die Sunshine-Gugga aus Heudorf-Rohrdorf war nicht nötig, denn Florian Amann und seine schrillen Instrumentalisten liefen bereits beim Einmarsch zur Höchstform auf. Genauso extrovertierte Klänge servierten die Blechrebellen aus Hoßkirch in ihren langen Viehtreiber-Mäntel nach der nächsten Rock-Pop-Einlage der Party-Band. Einer Wiederholung des Benzenburgballs steht nach dieser Premiere sicher nichts im Wege.

Quelle: Schwäbische Zeitung vom 18.01.2010

Heudorfer Sunshine-Gugge kommt gut an

Ein neues Häs, selbst geschneidert und angefertigt, hat die Heudorfer „Sunshine Gugge“, das beim Publikum in der Fasnet sehr gut ankam. Bei der Hauptversammlung waren Vorsitzender Tobias Boos und der musikalische Leiter Florian Amann mit der vergangenen Saison sehr zufrieden.
Mit sechs Neuzugängen sind nun 38 Musiker in der Gugge aktiv. Da die Mehrzahl der Auftritte immer vor und während der Fasnet stattfinden, wurde beschlossen, mit den Proben erst wieder im September zu beginnen. In der Zwischenzeit wird man sich allerdings zum Grillfest und anderen Anlässen treffen.

Quelle: Südkurier vom 27.03.2009

Sunshine-Gugge bringen notwendige Lautstärke

In Heudorf war die Fasnet gut besucht.
Meßkirch-Heudorf (um) Die diesjährige Fasnet im Heudorfer Gemeindesaal war wieder sehr gut besucht. Für den Kinderball am Fasnet Samstag wurden weder Kosten noch Mühen gescheut. Bekannte Größen der Internationalen Musikszene, wie Heino konnten genauso verpflichtet werden, wie das Narrenelternpaar Andreas Schank und Klaus Demmelhuber, die im vollbesetzten Gemeindesaal die Narrenschar begrüßten.
Die Sunshine-Gugge sorgte für die notwendige musikalische Lautstärke und so klang der Nachmittag bei Kaffee und Kuchen aus. Zum Bürgerball, den wie immer die Heudorfer Landjugendgruppe auf die Beine stellte, gab es so manche Überraschung. Silvia Rebholz und Sascha Probst verkörperten die weit über die Grenzen hinaus bekannten Volksmusikstars A. und A. aus M. die auch durch das abwechslungsreiche Programm führten. Immer wieder unterbrochen durch musikalische Einlagen des Sunshine Duos, die schon seit über 20 Jahren Bestandteil des Bürgerballs sind.

Quelle: Südkurier vom 24.02.2009

Schräge Blechrebellen lassen es krachen

Wenn jemandem in der Nacht zum Sonntag im Pfullendorfer Ortsteil Otterswang die Ohren abgefallen sind, waren vielleicht die zehn Grad minus Schuld daran. Doch viel wahrscheinlicher steckten die zahlreichen Guggenmusiker dahinter, die in ihrer Umgebung alles zum Vibrieren brachten. Die O-Town-Gugge hatte nämlich zum sechsten Guggenmusiktreffen eingeladen – ab 21 Uhr wurde es in der Halle Spieß von Minute zu Minute enger, wie Guggenmusik-Vorsitzender Berthold Müller mit zufriedener Miene registrierte. Von sibirischen Außentemperaturen war am Veranstaltungsort nichts zu spüren, dafür sorgten Heizgebläse. Den Rest erledigten die Guggen. Weil die Rhythmen absolut tanzbar waren, zappelte man sich einfach warm. Und den Akteuren rann über kurz oder lang sowieso der Schweiß von der Stirn.
Der mechanische Handzähler der Kassenfrau zeigte um 22.30 Uhr 700 Besucher an. Die Fans standen wie die Ölsardinen zwischen Bar und Bühne und ließen sich mitreißen. Die Hedos aus Herdwagen hatten den Abend eröffnet. Die Schlagwerksektion trieb das Ganze voran, die Blechbläser jagten hinterher, und alle fragten sich: „Who let the Hedos out?“
Das Treffen war wieder ein Beweis dafür, dass eine Fastnacht ohne Guggen nur halb so schön wäre. Der Sound aller fünf Gruppen war gewohnt schräg, temporeich, durchdringend und fetzig. Ein Haufen Blechrebellen eben, womit es die Ostracher Guggenmusik treffend auf den Punkt bringt. Obwohl – oder gerade weil – immer knapp neben den Noten gespielt, ging die Musik durch Mark und Bein, Herz und Nieren. Das Repertoire deckte so ziemlich alles ab, von Schlagern à la „Rosamunde“ über Bob Marleys „No woman no cry“ bis hin zu „Let me entertain you“ von Robbie Williams. Dazwischen Tote Hosen, Ärzte und Opus.
Mit ihrem schnellen, dreckigen Sound überzeugten die Champs, die schon zum fünften Mal dabei waren. Die Lumpenkapelle aus Riedheim absolvierte einen wilden Ritt, bei dem sie unter anderem Abbas „Mamma mia“ in rekordverdächtiger Geschwindigkeit zum Besten gab. Eine beachtliche Leistung zeigte der Riedheimer Lumpenschwenker, der in affenartigem Tempo die Fahne tanzen ließ. Zum ersten Mal in Otterswang spielten die Jongner Zigeiner aus Jungnau. Viel Applaus heimste auch die Sunshine-Gugge aus Heudorf ein, die ihr neues Häs präsentierte. Selbst die Instrumente trugen orangefarbenes Fell. Apropos Outfit: Modisch gesehen dominierte zotteliger Pelz, als Weste, Stulpe, Schuhbesatz oder Lendenschurz getragen, dicht gefolgt von gewalkten Stoffen in Form von Jankern und Armeemänteln, wie etwa bei den Blechrebellen aus Ostrach.
In den Pausen heizte ein DJ ein, um Stimmung und Körpertemperatur nicht absinken zu lassen. Sechs Security-Leute hatten zudem ein Auge darauf, dass alles friedlich blieb.

Quelle: Südkurier vom 12.01.2009


Otterswang wird zum Hexenkessel

PFULLENDORF (stt) Einmal im Jahr, am ersten Samstag der Fasnet, verwandelt sich der beschauliche Ortsteil Otterswang in einen Hexenkessel. Vorgestern ist es wieder soweit gewesen: Das 6. Guggenmusik-Treffen lockte Tausende.
Für Junge und Junggebliebene ist der Fasnetsauftakt in Otterswang ein Muss und so drängten sich auch in diesem Jahr Narren und Freunde schräger Töne in der leergeräumten Spieß'schen Maschinenhalle, die von den veranstaltenden O-Town-Gugge vorsichtshalber um zwei Zelte erweitert worden war. Musizierende Gäste waren heuer die "Hedos" aus Herdwangen, die "Sunshine Gugge" aus Heudorf, die "Blechrebellen" aus Ostrach, die "Jongner Zigeiner" aus Jungnau und die "Champs" aus Riedheim. In den Pausen sorgte der vereinseigene DJ "Keiler" mit seinen Scheiben zusätzlich für beste Partystimmung.

Quelle: Schwäbische Zeitung vom 12.01.2009


Start mit neuem Häs

Das neue Häs haben sich die Mitglieder der Sunshine-Gugge Heudorf/Rohrdorf selbst genäht.

Meßkirch – Die Sunshine-Gugge Heudorf/Rohrdorf wirft sich pünktlich zur Fasnetsaison in Schale. In mehrtägiger harter Arbeit haben die Mitglieder und einige Eltern das neue Häs genäht. Die Sunshine-Gugge besteht aus 35 jungen Musikanten aus Heudorf, Rohrdorf und Umgebung und macht seit 2005 fetzige Guggemusik.
Da nach der Gründung alles sehr schnell gehen musste und lieber geprobt als genäht wurde, bestand das erste Häs lediglich aus einer einfachen schwarzen Kutte. Nachdem die vergangene Fasnet ohne einheitliches Häs unter dem Motto „Blues Brothers“ gespielt wurde, entstand im Sommer der Entwurf zum neuen Häs. Aus Kostengründen wurde beschlossen, dass die Mitglieder, zum Großteil Schüler, Studenten und Azubis, das Häs selbst nähen. Es besteht einheitlich aus einem schwarzen Rock mit aufgenähter Sonne und einem mit orangenem Fell besetztem Poncho. Dazu gehört nach wie vor das obligatorische Guggencappy.
Mit neuem Häs, neuem Proberaum im Heudorfer Rathaus, einigen neuen Musikern und einem neuen fetzigen Musikprogramm ist die Sunshine-Gugge bestens gerüstet für die beginnende Fasnetsaison. Los geht's schon diesen Samstag beim Guggemusiktreffen in Otterswang wo man bereits zum dritten Mal auftreten wird. Weitere Auftritte sind Nachtumzüge und Guggemusiktreffen in der Umgebung. Da die meisten Mitglieder parallel in einem der umliegenden Musikvereine aktiv sind, ist es nicht immer einfach, Termine für Auftritte zu finden.
Weitere Informationen zum Verein und den Mitgliedern, Auftritte, Hörproben und vieles mehr gibt's im Internet: www.sunshine-gugge.de

Quelle: Südkurier vom 10.01.2009


Sunshine-Gugge nun ein Verein

Die Sunshine-Gugge (Sonnenschein-Gugge) Heudorf/Rohrdorf vor einem Auftritt in Krauchenwies im Februar dieses Jahres.

Vor zwei Jahren gründeten Jugendliche aus Heudorf und Rohrdorf eine Guggenmusik. Inzwischen haben die Sunshine-Gugge eine Vereinssatzung und mit Markus Felgenhauer einen Vorsitzenden.
Heudorf/Rohrdorf - Im Herbst 2005 kamen Jugendliche aus Heudorf und Rohrdorf auf die Idee, eine Guggenmusik zu gründen. Schnell war bei der Rohrdorfer Musikkapelle (später dann bei der Musikkapelle Heudorf) ein geeigneter Proberaum gefunden.
Der erste öffentliche Auftritt beim Nachtumzug in Rengetsweiler im Januar 2006 war ein voller Erfolg. Mit zwei weiteren Auftritten, beim Kinderball in Heudorf und am Fasnetsonntag beim Umzug in Rohrdorf, war die erste Saison, bei der knapp 20 Musiker mitwirkten, dann auch schon zu Ende.
Im Laufe des Jahres stieg die Mitgliederzahl dann auf 34 und bereits im November 2006 ging es nach Jungnau zum ersten Guggenmusik-Treffen. Mit fünf weiteren Auftritten bei Guggemusik-Treffen, Nachtumzügen und Kinderbällen wurde die noch erfolgreichere Saison 2006 abgeschlossen.
Beim Nachtumzug anlässlich des Narrentreffens in Menningen in diesem Jahr bewiesen die Sunshine-Guggenmusiker nach eigener Darstellung ihre Spontaneität, indem sie mit dem Katzenmarsch den Umzug vor der Meßkircher Katzenzunft eröffneten, da diese es verschwitzt hatte, eine Musikkapelle mitzubringen.
Nachdem in den ersten beiden Jahren seit der Gründung der Guggenmusik der Schwerpunkt auf musikalischen Aspekten lag, wurde der Gruppe nun die Rechtsform eines Vereins gegeben. 28 Gründungsmitglieder hatten sich dazu im Gruppenraum der Landjugend von Heudorf eingefunden, um sich auf eine Vereinssatzung und einen Vorstand zu einigen. Die Musikgruppe firmiert nun als ein gemeinnütziger (nicht eingetragener) Verein mit dem Namen "Sunshine-Gugge Heudorf/Rohrdorf" und einem Sitz in Heudorf. Der Vorstand besteht aus Markus Felgenhauer und Michael Stengele als erstem und zweitem Vorsitzenden, Daniel Schlesiger als Kassierer, Florian Amann als musikalischem Leiter (Stellvertreter ist Bastian Muffler), Nicole Pfister als Schriftführerin, Stefanie Schweikart als Materialwart und Heiko Schwarz, Jens Stadler und Markus Riester als Beisitzern.
Als nächstes soll nun das Thema Häs in Angriff genommen werden, welches momentan aus einer einfachen schwarzen Kutte besteht und auf jeden Fall ausbaufähig sei.
Ab dem Sommer werden sich die Guggenmusiker wieder voller Elan auf die nächste Fasnetsaison vorbereiten. Weitere interessierte Musikerinnen und Musiker sind willkommen.
Die nächste Probe findet am Mittwoch, 21. März, 20 Uhr im Probelokal der Musikkapelle Heudorf statt. Weitere Informationen über den Verein gibt's unter www.sunshine-gugge.de.

Quelle: Südkurier vom 14.03.2007


Spektakel der schrägen Töne

Trommelt, Männer, denn Muskelkater gibt's erst am Tag darauf.

Das Guggemusiktreffen in der Spieß-Scheune von Otterswang wurde am Samstagabend für die "O-Town Gugge Otterswang" zu einem vollen Erfolg. Zum fünften Schrägmusikschauspiel der lauten Töne und ausgefallenen Kostüme hatte die Fastnachtsabteilung des Musikvereins Otterswang acht Guggemusiken in den kleinen Teilort von Pfullendorf eingeladen. Das Treffen stand unter dem Motto "Guggemusik macht Freu(n)de".
Die 250 Musiker ließen dann auch 700 Besucher in die Halle mit den zwei vorgebauten Zeltbauten strömen. Als der letzte Stehplatz ausverkauft war, hörte der Andrang von alleine auf. Mit dem Eintreffen der Guggen am frühen Abend rief Berthold Müller, Vorsitzender des Musikvereins Otterswang, die Dirigenten zum Lotteriespiel um die besten Spielzeiten zusammen. Schon beim ersten Auftritt stand fest: die gibt es nicht. Die 38 notenfeuerspeienden Drachen der Gugge Kreenheinstetten legten ein solch sportlich-kühnes Schauspiel aus echter Musik, Schwung und harten Trommelschlägen auf die Stadionstehplätze hin, dass dem hautnah dastehenden Publikum hören und sehen verging. Bewegung auf der Stelle schien wie ein ewiger zurückwogender Fluss zu sein.
Während der halben Nacht hatten die musikalischen Akteure aus den Guggenmusiken Bad Rappenau, Otterswang (bei Bad Schussenried), Thalheim, Heudorf, Kreenheinstetten, Beuren, Markdorf und Ostrach bei jeweils rund halbstündigen Auftritten Zeit, das Publikum für sich einzunehmen. Mehr als ein Requisit waren die wie Einpeitscher wirkenden, den Guggen zugehörigen Fahnenschwenker. Dem Publikum gefiel's, es johlte, Pfiff und klatschte Beifall. Wo ein Plätzchen frei war, wurde gehüpft und getanzt. Viele der in der ersten Reihe stehenden Mädchen waren kostümiert und geschminkt und drei Mädchen im Dirndl waren auf der Suche nach einem Bauern. Die Herren der Schöpfung hielten sich in Sachen Kostümierung eher zurück. Mit dem letzten Auftritt einer halben Stunde nach Mitternacht war das Feiern zum Einstieg in die Otterswanger Fasnet noch längst nicht vorüber. Ein Diskjockey sorgte mit gewaltigem Lautsprecherwummern für anhaltende Stimmung. Die Mitglieder der Otterswanger O-Town Gugge sorgten für genügend Flüssigkeit und Verpflegung. Auch für die Sicherheit war mit Rotem Kreuz und Sicherheitsdienst bestens gesorgt. In einer heißen Nacht hat sich die Guggemusik Otterswang neue Freunde gemacht.(fah)

Quelle: Südkurier vom 15.01.2008